Wo Ihre Daten liegen und warum wir mit einem Cluster arbeiten
Unsere Datenbanken stehen in Deutschland, der Objektspeicher in Nürnberg. Der Artikel beschreibt, wie die Plattform aufgeteilt ist, warum sie auf mehreren Maschinen läuft und was wir mit Sicherungen machen, bevor wir uns auf sie verlassen.
Bevor uns jemand nach dem Preis fragt, kommt fast immer eine andere Frage: Wo liegen meine Daten eigentlich? Sie ist berechtigt, deshalb hier die Antwort ohne Umschweife.
Unsere Datenbanken laufen in Deutschland. Der Objektspeicher, in dem Sicherungen, Datenexporte und Protokolle liegen, steht in Nürnberg. Im Normalbetrieb gibt es keinen Weg, auf dem Kundendaten die EU verlassen, und wir haben auch keinen Dienstleister im Rücken, bei dem das anders wäre.
Die Plattform selbst besteht aus vielen kleinen Programmen mit je einer klar umrissenen Aufgabe, etwa Identität, Profil, Abrechnung, Spielserver oder Benachrichtigungen. Jedes davon hat seine eigene Datenbank und seine eigenen Zugangsdaten. Dieser Zuschnitt macht die Entwicklung aufwendiger als ein einzelnes großes Programm, hat aber zwei Vorteile: ein Fehler an einer Stelle reißt nicht den ganzen Rest mit, und ein übernommener Dienst hat nicht automatisch Zugriff auf alle Daten.
Jeder dieser Dienste läuft mehrfach auf verschiedenen Maschinen. Fällt eine Maschine aus, übernehmen die übrigen, ohne dass jemand eingreifen muss. Das ist der eigentliche Grund, warum wir mit einem Cluster arbeiten. Ein einzelner großer Server wäre günstiger und an ruhigen Tagen sogar schneller, aber er hat genau einen Ausfalltag, und den sucht er sich selbst aus.
Sicherungen legen wir nicht nur an, wir spielen sie auch regelmäßig zurück. Eine Sicherung, die noch nie wiederhergestellt wurde, ist eine Vermutung. Erst der geprüfte Rückweg macht daraus eine Zusage.
Im Alltag merken Sie von alledem nichts, und so soll es auch sein. Es zählt an dem Tag, an dem etwas kaputtgeht, und dieser Tag kommt bei jedem Anbieter irgendwann.
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